Pressemurmeln!

Rezension „Molto Giocoso!“, Südwestpresse:
„(…) Liebevoll, aber auch mal liebevoll garstig, zuweilen erfreulich albern, dann wieder verschmitzt hintersinnig.“

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Rezension der Konzertlesung SCHÄRFER ALS EIN PFEIL auf FREITAG:
„Das Publikum: bezaubert, verblüfft, traurig“

„Auf dem Weg in die Nacht summt mancher die Klezmerlieder nach. Andere lächeln noch über die Geschichten.Die dunkle Zeit der „Shoah“ hat diese schöne Konzertlesung nicht ausgeklammert. Und doch hat man in den unendlichen Gefilden des jüdischen Humors Lichtpunkte erblickt, die nachzulesen, nachzuhören, über die nachzudenken sich lohnt …“
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+ VIDEO: LESUNG im THEATER NEU-ULM: Youtube

„… Begeisterte mit ihrem morbid-lebendigen Charme“

„(…) das Trio Teatrino gefällt mit liedern über selige onkels und besserwisserische tanten. in wain hat am samstagabend das ulmer trio teatrino gastiert. die combo, die sich auf schwarzen humor in text und lied spezialisiert hat, begeisterte mit ihrem morbid-lebendigen charme das publikum. (…)“
die suedwestpresse / alb-donau-kreis, 3. märz 2016
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„Ein Heidenspass!“

„(…) im teatrino-reigen der couplets und chansons zeigt sängerin gabriele fischer-berlinger in der beschwingten jazzpartitur von pianist siegfried c. arnold moritaten-biss, stimmstärke und musical-gespür. als moderator, „aufklärer“ und geschichtenerzähler ist florian L. arnold mit eigenen texten dreh- und angelpunkt des abends: in seiner böhmischen paradies-posse bleibt gottvater das lachen im hals stecken. die verballhornungen sprießen in kurzgedichtform. (…) ein heidenspaß!“
(schwöbli schmeckt schwäbisch: kabarettistische konzertlesung des trios teatrino und der schweizer band sléndro – neu-ulmer zeitung, 2014)
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„Gegen den faden Lebensernst!“

“ (…) es geht um seltsame musiker in seltsamen situationen. der schwarze humor kommt nicht zu kurz: auf dem programm stehen auch lieder wie der „weltuntergangslandler“ oder die swingende „u-bahnmörderin“
(„gepfefferte satire gegen den faden lebensernst“, neu-ulmer zeitung, 2014)
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„Leichtigkeit und Komik …“

„(…) arnold hebelt die regeln herkömmlichen erzählens aus, indem er mit knochentrockenem humor die aberwitzigsten begebenheiten ersinnt – und diese dem leser ganz glaubhaft als wirklichkeiten präsentiert. wer glaubt, es würde hier mit schwerverdaulicher surrealität hantiert, der täuscht sich. die sprachliche virtuosität, die leichtigkeit und die komik bereiten dem leser lustvoll-leichte lesevergnügen. mit derselben leichtigkeit, mit welcher der autor seinen figuren den boden unter den füßen wegzieht, verwehrt er dem leser zugleich jegliches denken in schubladen. so wird mancher eintrag zum kurzkrimi, ein anderer zu einem feuerwerk der assoziationen, ein weiterer zum poetischen winkelzug“.
(dr. klaus siewert, zu: „„a biß z – handwörterbuch zur beseitigung der modernen ratlosigkeit“, geheimsprachenverlag münster, 2012)

 

„Wortspiele und Sprachrettung im Künstlerhaus ULM“

„Wichtige Werkzeuge für unsere Einordnungs und Schablonierungswut sind Schlagwörter, Phrasen und oberflächliche Informationen. Im Künstlerhaus unterliefen Florian L. Arnold und seine Kreativenkollegen Siegfried Arnold (am Piano und auch als Komponist) und Gabriele Fischer (Gesang) mit leichter Hand und sprühendem Wortwitz unser Schachteldenken. Aberwitziges wurde knochentrocken und in professoralem Ton präsentiert und erfüllte dadurch die edelste und ureigene Aufgabe der Satire. Nicht zu verwechseln ist das mit dem bald abgewetzten Begriff „Humor”, der bei uns inzwischen in das peinliche Fach der „Comedy” abzurutschen droht.
(…) Arnold betreibt also nicht nur Ehrenrettung für die Sprache, sondern auch für das intellektuelle Vergnügen und den Wert von Wort und Bedeutung. Er darf sich dabei in eine Reihe mit prominenten Autoren stellen, denen Satire mehr bedeutete als nur oberflächlicher Spott: K. Kraus, Kurt Tucholsky, J. Ringelnatz, K.P. Schreiner, Max Goldt u.a. Im gutbesuchten Künstlerhaus gabs eine schöne Portion provokanter Denkmöglichkeiten, die das Publikum überraschten und schmunzeln ließen. Denken macht Spaß und hier bekam man ihn.Das Demontieren herkömmlicher Schablonen und Phrasen wurde gekrönt durch die „Wortverkostung“ und eine „Grafik-Verfütterung“.
(augsburger allgemeine, 26. 4. 2013, mgo)

„In der Tradition des englischen Nonsense …“

„(…) fingierte ansprachen, theaterszenen, satire, parodie und alltagswahnsinn – all das steht bei arnold in der tradition des englischen nonsense und ist hochpotente sprachspielerei; diese figuren- und sprachspäße, ebenso kauzig wie gekonnt, loten das absurde ebenso aus wie das makabre – und finden eine liaison aus (um mit h. c. artmann zu sprechen) „handkolorierten menschenfressern“ und „freunden der fröhlichkeit, die im grunde traurig sind“.
(rezension zu „a biß z“, augsburger allgemeine, 2012)

Von A wie „Alleswissen“ bis Z wie „Zwiderwurzn“ erklärte Teatrino in Wort und Lied die Welt von allen nie gehörten und gesehenen Seiten. Teatrino gibt es seit nummehr 5 Jahren, zuerst als Trio, seit 2007 als Quartett. Sie traten im ganzen süddeutschen Raum auf. (…) Den Teatrino-Hörer erwartete eine Achterbahnfahrt durch die kuriosen Aspekte des Alltags. Wenn in Florian Arnolds Texten vertrottelte Bestseller-Autoren und spitzfindige Philosophen gegeneinander antreten, wenn sich die gemeine Euro-Kartoffel am Bierpreis zu schaffen macht und Xylophone in Brand geraten – da ist Haarspalterei der skurrilsten Sorte zu erwarten. (…)
(b. poeschl, mittelschwäbische nachrichten, 2010)

„(…) Geschichten mit Galgenhumor, Groteskem, Absurdem und Nonsens auf erhöhtem Niveau – vorgetragen von Florian L. Arnold – das erwartete die Besucher beim Auftritt des Teatrino Quartetts im Mittelschwäbischen Heimatmuseum Krumbach. Das seit 2004 bestehende Quartett bringt skurril-humorvolle Texte mit mindestens ebenso frechen Liedern zusammen. In den von Siegfried Arnold geschriebenen und getexteten Liedern durften lebensmüde, schimpfende Zicken und gestreßte Ehefrauen ihre Anekdoten in „schwarzen Chansons“ ausleben. Es gab einen kleinen Einblick in das Leben einer Klavierlehrerin, die alte Herren zur Würsten verarbeitet und es wurde darüber aufgeklärt, daß man das „beste deutsche Sitzfleisch“ aus dem Ort „Hintern“ im Bayerischen Wald bezieht. Die beiden Sängerinnen Gabriele Fischer und Anita Steuer begeisterten nicht nur mit ihren Stimmen. In bissigen Szenen und Liedern erklärten sie, wie Künstler funktionieren und sie machten sich über Testosterongesteuerte Männer lustig. (…) Zum Schluß durften die Gäste im „Weihnachtslied“ einen Blick auf den „Weihnachtskaufrausch“ werfen – freilich ganz satirisch. Mit dem Aufruf, den Geist von Bethlehem wieder zu spüren, endete der kurzweilige Abend..
(s. relovsky, mittelschwäbische nachrichten, 2009)

(…) Das geschickt zusammengestellte Programm hielt sehr gelungen die Wage zwischen Heiterkeit und Ernst; dazu gehört auch die Koppelung der Klezmermusik mit den „schwarzen Chansons“ des Ulmer Komponisten Siegfried C. Arnold.

Arnold komponiert ein wenig im Stil der goldenen 1920er Jahre: Rasant ins Ohr gehende, swingende Melodien, zu denen er Texte im Geiste eines Georg Kreisler ersinnt. Er hat für diesen „schwarzen Wiener Groove“ im 5/8-Takt in Gabriele Fischer-Berlinger eine herausragende Interpretin gefunden. Beide sind Ensemblemitglieder der „Teatrino“-Kleinkunstformation aus Ulm. Mit zartem Sopran und beeindruckender Gestaltung sang Gabriele Fischer-Berlinger Arnolds Liebeslied „Egon“: Da steigert sich die intime Melodie im Text zu höchster Wonne – und am Ende steht der Tod. Denn „Egon“ ist eine Spinne und die Liebende, die so betörend singt, ist die ihm ins Netz gegangene Fliege. So herrlich absurdkomisch wie diese Liebeslied-Persiflage auch das Weihnachtslied und das „Wiener Lied“, das sich mit Witz und scharfer Kritik an gegenwärtiger Politik reibt. Ein Schelmenstück mit aktuellem Bezug. “
(schongauer nachrichten, 2012, auftritt im „fohlenhof“ in steingaden)

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